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Tierra
de Muñecas + + + die Welt der Puppen + + + the world of
Artistdolls
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Ing. Georg und Ingrid Taupe - wir stellen uns vor:
Dieses Museum
ist immer unser Traum gewesen! Wir wollten immer
bodenständiges mit Kunst verbinden - mit der Übernahme des
alten Hofes konnten wir diese Idee verwirklichen. |
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Nun müssen wir
doch noch einige Jahre zurückblicken,
denn die Voraussetzungen für dieses Museum wurden bereits im Sommer
1988 geschaffen. In diesem Jahr sind wir endgültig aus unseren
"Zivilberufen" ausgestiegen, um in ein neues Leben
einzusteigen. Wir haben damit begonnen, die alten Gebäude des Familienbesitzes, der
bereits im Jahr 1630 erstmals in Urkunden erwähnt wird, vollständig zu
renovieren. Fundamente, Mauern, Fenster und Dächer wurden
stilgerecht erneuert und wieder instand gesetzt. Wir wollten unsere eigenen Vorstellungen und Träume von
einem kreativen und lebendigen Betrieb am alten Familienbesitz verwirklichen. |
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Hier sollte ein
lebendiges Zentrum des Kunsthandwerks entstehen, mit verschiedenen Ausstellungen, kunsthandwerklichen Vorführungen sowie Seminaren. Von
der Glasbläserei, über Malerei, Keramik und anderen
künstlerischen Fertigkeiten. |

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Mit sehr viel Liebe und Einsatz entstand daraus
ein Museum der zeitgenössischen Puppenkunst, das in seiner Art heute
einzigartig in ganz Europa ist. |
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Im August 1989 eröffneten wir
zuerst nur in den ehemaligen Kellergewölben
ein Kunsthandwerk- und Puppenfachgeschäft. Wir verkauften nur
Erzeugnisse aus kleinen Werkstätten individueller Handwerker.
Ausgewählte Handwerkskunst, die man eben in den großen
Geschäften nicht finden konnte. Die Vielfalt des Handwerks, von mundgeblasenem Glas
über Porzellan, Keramik und Künstlerpuppen hat uns immer stärker in ihren Bann
gezogen. |
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Der Wunsch
auch selbst etwas herzustellen wurde immer größer. |
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Die Faszination des Glases hat meinen Mann nicht
wieder losgelassen. Glas ist ein geheimnisvolles Material. Hitze,
Zerbrechlichkeit und Härte erzeugen die Mystik des Glases. Schön und
widerspenstig zugleich, faszinierend und eigenwillig, schwer zu
bearbeiten - die Poesie des Unbekannten! Nur wer in diese Geheimnisse
eindringt, kann Kunstwerke von zeitloser Schönheit kreieren. Georg Taupe begann, sich mit
diesem Material vertraut zu machen, um damit arbeiten zu können. Er
beschäftigt sich seit dem Jahr 1990 intensivst mit den verschiedenen
Glasverarbeitungsmethoden. |

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Heute existiert ein schönes Glasatelier, in dem er
mit Hilfe eines alten Verfahrens Glas zum Schmelzen bringt und in
eigenwillige Objekt verformt. Mit dem gesteuerten Verschmelzen farblich
unterschiedlicher Glasarten, aus klaren Glasplatten, die mit
Metalloxiden verschmolzen werden, entstehen so gläserne Illusionen,
Glasobjekte in Form von Bildern, Schalen und Schüsseln, die ihren
eigenen Reiz ausstrahlen. |
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Mich haben von Anfang an die Puppen begeistert. Aus
diesem Grund befasste ich mich sehr intensiv mit dieser unerschöpflichen
Materie. Unter anderem begann ich selbst Reproduktionen von Künstlerpuppen
herzustellen. Ich wollte ganz einfach wissen,
w i e eine Puppe entsteht. |
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In den Sommermonaten stellten wir
in
unseren Galerieräumen eine kleine, aber feine Ausstellung von Künstlerpuppen
zusammen. Sie wurde ein großer Erfolg und gab uns Ansporn für die
Errichtung eines Museums. |
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Im Winter
startete der Umbau der für das Puppenmuseum vorgesehenen
Räumlichkeiten. Wände wurden mit Holz verkleidet, der Fußboden mit
Lehmziegeln ausgelegt, Vitrinen wurden gebaut und im April 1994 konnte
das Puppenmuseum Hintermann seine Pforten öffnen.
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Wir möchten
allen unseren Besuchern - vom leidenschaftlichen Sammler bis
hin zur Familie mit Kindern, die Möglichkeit geben, bei einem
Spaziergang durch die Puppenwelt für einige Zeit einzutauchen ins Reich
der Phantasie, der Träume und des Staunens. |

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Wir wollen die Künstlerpuppe
der Allgemeinheit näher bringen, bzw. die Menschen darauf aufmerksam
machen, dass diese Art der Kunst sehr wohl existent ist! |
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Und jetzt sind
die Puppen und Teddybären sogar reif für die Insel geworden! Im Jahr 2001 haben wir
beschlossen, ein weiteres Museum aufzubauen und haben uns dabei für die
wunderschöne Insel Teneriffa entschieden. Dort können wir endlich die
Gedanken verwirklich, die wir in Villach nicht umsetzen können und
konnten. In St. Barbara, einem Ortsteil der Stadt Icod de los Vinos,
errichten wir nun eine Erlebniswelt der anderen Art. Ein kanarisches
Dorf, das von Puppen und Teddys bewohnt wird. Bei einem Spazierganz
erleben unsere Besucher nun eine neue Welt. Hier soll auch ein
Puppenatelier, eine Bärenwerkstatt und vieles mehr entstehen. Wenn Sie
sich näher dafür interessieren - auf den Seiten El
Mundo de Muñecas finden Sie weitere Informationen.
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Das PuppenMUSEUM
in Villach wird ab nun in den Sommermonaten geöffnet sein. Dafür
werden wir uns bemühen, Ihnen immer wieder andere Künstlerpuppen zu
zeigen. Hiermit sind auch alle Künstler eingeladen, sich an diesen
Ausstellungen zu beteiligen.
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Ingrid Taupe
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Auszüge
aus dem Buch "Künstlerpuppen im Museum Hintermann"
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von
Ingrid Taupe, Verlag Puppen & Spielzeug
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Die
PuppenGALERIE mit online Shop |
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Hier
finden Sie Künstlerpuppen aus Vinyl, Porzellan und anderen
Materialien. Künstlerpuppen von Annette Himstedt, Hildegard Günzel,
Philip Heath, Susi Eimer, Evelyn Lindner, Gabriele Braun Heidi
Ott, Götz und vielen anderen Puppenkünstlern und
Manufakturen... |
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